Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist das festliche Symbol für Weihnachten. Das liebevolle Schmücken des Baums gehört zu den gemeinsamen vorweihnachtlichen Aktivitäten der Familie gehört für viele als Vorbereitung auf das Fest einfach dazu. Der Brauch des Weihnachtsbaums hat seine Wurzeln in der heidnischen Tradition: Zum Julfest, dem Fest, aus dem später das Weihnachtsfest hervor ging, wurde ein Tannenbaum in die Stube gestellt.

Hierzulande tauchten zu Beginn des 17. Jahrhunderts die ersten Weihnachtsbäume in den Stuben adliger und reicher Leute auf. Von da an wurden vermehrt Tannen angepflanzt und so konnten sich ab dem 19. Jahrhundert auch bürgerliche Familien einen Tannenbaum zu Weihnachten leisten.

Der erste Baumschmuck war damals noch recht spartanisch ausgelegt: Ein wenig buntes Papier, Äpfel und Nüsse schmückten die grünen Tannen zunächst. Schließlich kam später auch noch Zuckerwerk hinzu, worüber sich natürlich die Kinder besonders freuten.

Erst vor relativ kurzer Zeit lösten erste glitzernde Weihnachtsbaumkugeln die Äpfel als Schmuck am Baum ab. Diese Kugeln waren aus kunstvoll mundgeblasenem Glas und entstanden in Thüringen. Noch heute werden in den dort noch ansässigen Glasbläsereien kostbare und schöne Kugeln für die Weihnachtsdekoration gefertigt. Als besonders exklusiven und kunstvollen Baumschmuck kann man diese auf den verschiedenen Weihnachtsmärkten in der Adventszeit bekommen.

Dass unter dem Weihnachtsbaum bunt verpackte Weihnachtsgeschenke liegen, ist noch ein sehr junger Brauch, in früheren Zeiten wurden, wenn überhaupt, nur Kinder beschenkt.

siehe auch:
Weihnachten – Geschenke und Schmuck aus Kristall