Hochzeitsfotografie: Den schönsten Tag im Leben festhalten

Der schönste Tag im Leben soll es werden. Jedes Hochzeitsfest wird mit diesem Ziel geplant. Zahlreiche Einzelheiten sind zu berücksichtigen. Wer mag da schon an die Tage und Jahre nach dem grossen Tag denken? Und doch empfiehlt es sich. Denn gute Hochzeitsfotografen sind heiß begehrte Profis. Gelungene Bilder vom Hochzeitstag berühren uns und ermöglichen auch Jahre später einen emotionalen Blick auf den Hochzeitstag.

Anspruchsvollstes Genre der Fotografie

Jede Aufnahme muss sitzen, jeder Augenblick ist unwiederbringlich vorbei, der Moment lässt sich nicht wiederholen. Sehr verschiedenartige und immer wechselnde Lichtverhältnisse fordern die ganze Aufmerksamkeit des Fotografen, und das über den ganzen Tag, manchmal bis zu 16 Stunden lang. Der Profi paart Kreativität, Flexibilität und Erfahrung mit einer konsequent professionellen Arbeitsweise. Ein Amateur kann das nicht bieten.

Mehr als Schnappschüsse

Moderne Hochzeitsfotografie steht für lebendige, emotionale Bilder. Die fotojournalistische Hochzeitsreportage ist das Stilmittel dazu. Immer mehr Paare halten ihren schönsten Tag im Leben in einer Fotoreportage fest. Diese erzählt die Geschichte des einzigartigen Tages. Der Hochzeitsfotograf bleibt bei seiner Arbeit dezent im Hintergrund und greift ausser bei Paarportraits und Gruppenaufnahmen nicht ins Geschehen ein. Er hält alle wichtigen Momente in einer spannenden Hochzeitsreportage fest.

Fast jeder Hochzeitsfotograf bietet seiner Kundschaft eine fotojournalistische Hochzeitsreportage an. Doch viele hetzen von einem Höhepunkt zum nächsten, ohne die Reportage wirklich begriffen zu haben. Ob das Paar eher klassische, romantische, glamouröse oder künstlerische Hochzeitsfotos bevorzugt, spielt keine Rolle. Ein professioneller Fotograf hat jeden Stil in seinem Angebot. Wichtig ist zudem die Chemie zwischen Auftraggeber und Profi: Der Fotograf muss zum Brautpaar, zur Gesellschaft passen. Ein vorgängiges beratendes Gespräch lohnt sich also auch deshalb.

Die Hochzeitsreportage von den Vorbereitungen bis zum ersten Tanz

Im Idealfall begleitet der Profi-Fotograf den Anlass über die gesamte Dauer. Kann man sich, zusätzlich zu allen anderen Kosten, einen solchen Profi überhaupt leisten? Auch hier gilt: Hohe Preise bürgen nicht unbedingt für Qualität und umgekehrt – doch Qualität hat ihren Preis. Das versteht man, wenn man den Aufwand dahinter bedenkt: Bei einer eintägigen Hochzeitsreportage entstehen tausend bis dreitausend Bilder. Aus diesen Aufnahmen werden die besten ausgewählt und einzeln auf Bildausschnitt, Farbtonalität, Kontraste und Stimmung optimiert. Viel Arbeit entsteht also nach dem eigentlichen Fest.

Die Leistungen von Hochzeitsfotografen sind breit gefächert. Beim Einholen der Kosten ist auf die Transparenz des Angebots zu achten, um unerwartete Kosten zu vermeiden (nicht wenige Fotografen verlangen für die Bilder in Druckqualität ein zusätzliches Honorar). Üblicherweise liefert der Fotograf eine DVD mit allen bearbeiteten Bildern. Gleichzeitig sollte der Profi auch das Nutzungsrecht für die Bilder für den privaten Gebrauch übertragen.

Wer zu spät kommt

Gute Hochzeitsfotografen sind rar. Deshalb empfiehlt es sich, den Termin unmittelbar nach dem Festlegen des Hochzeitsdatums zu vereinbaren. Insbesondere wenn die Hochzeit an einem Freitag oder Samstag stattfindet. Wer zu spät kommt, muss möglicherweise lange suchen, um einen freien Profi zu finden.
Die Details zur Reportage werden jedoch ca. einem Monat vor der Hochzeit, im Gespräch nochmals detailliert besprochen. So können alle Wünsche des Brautpaares berücksichtigt werden. Also: Je wichtiger professionelle Hochzeitsfotos für Sie sind, desto früher sollten Sie einen erfahrenen Profi buchen.

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